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Demokratie in Nicaragua? Eine feministische Perspektive

24. Mai 2018, 19:00-21:00

DO / 24.05. / 19 Uhr / Raum 6 / Eintritt frei / Bahnhof Langend­reer e. V., Bochum

In Nica­ragua spitze sich die seit Jahren zuneh­mende Unzu­frie­den­heit über die Macht zentrierte Politik Ortegas zu. Es kam landes­weit zu gewalt­samen Protesten. Nun wird das Absetzen der Regie­rung gefor­dert. Ein dubioses Kanal­bau­pro­jekts, Land­raub, Vertrei­bung, Einschrän­kung der Pres­se­frei­heit und nicht zuletzt das Ausbleiben der Finanz­hilfe aus Vene­zuela führten zu einer immer brei­teren Spal­tung zwischen der Bevöl­ke­rung und alten Revo­lu­ti­ons­partei FSLN.

Welche Perspek­tive gibt es für die Zukunft des nica­ra­gua­ni­schen Projektes? Welche Forde­rungen stellen die sozialen Bewe­gungen? In welchem Zusam­men­hang stehen die Proteste zu den histo­ri­schen Errun­gen­schaften der Revo­lu­tion?

Maria Teresa Castil­blanco aus Mata­g­alpa ist Frau­en­rechts­ak­ti­vistin und enga­giert sich stark gegen Land­raub und Vertrei­bung. Sie gibt eine femi­nis­ti­sche Analyse der aktu­ellen poli­ti­schen Situa­tion und setzt dies in Bezug zu globalen Struk­turen.

Spanisch mit Über­set­zung

Details

Datum:
24. Mai 2018
Zeit:
19:00-21:00