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Nicaragua libre! Vortrag und Fotoausstellung

Dez 13, 19:00-21:00

In Nica­ragua revol­tieren seit April 2018 große Teile der Bevöl­ke­rung gegen die Regie­rung des Präsi­denten Daniel Ortega. Die soziale Revo­lu­tion in Nica­ragua erfuhr in den 80er Jahren eine breite Soli­da­rität. Heute ist das poli­ti­sche System unter der Regie­rung Ortega zu einem Gewalt­system perver­tiert, das Menschen­rechte syste­ma­tisch verletzt und Anders­den­kende mit Gewalt verfolgt. Die Regie­rung verteu­felt die Protes­tie­renden als Terro­risten und krimi­na­li­siert sie mit einem eigens beschlos­senen Anti­ter­ror­ge­setz. Nica­ra­gua­ni­sche und inter­na­tio­nale Menschen­rechts­or­ga­ni­sa­tionen klagen die Regie­rung schwerster Menschen­rechts­ver­let­zungen an; über 400 Menschen wurden getötet und tausende verletzt.

Die Protest­be­we­gung ist breit und viel­fältig. Student*innen ergriffen die Initia­tive, Bäuer*innen, kleine Gewer­be­trei­bende, die Frau­en­be­we­gung und Bewohner*innen städ­ti­scher Armen­viertel schlossen sich an. Auch die Unter­neh­mer­ver­bände stellten sich auf die Seite der Oppo­si­tion, die katho­li­sche Kirche versucht zwischen Protest­be­we­gung und Regie­rung zu vermit­teln.

Fotos doku­men­tieren die aktu­elle Situa­tion und eine studen­ti­sche Akti­vistin berichtet über ihre Erfah­rungen und die Perspek­tiven für ein freies Nica­ragua.

Vortrag (spanisch mit Über­set­zung)

Raum: Empore & Raum 6

Eintritt frei

Foto­aus­stel­lung 13.12.2018 bis 04.01.2019

In Koope­ra­tion mit dem Infor­ma­ti­ons­büro Nica­ragua e.V.

Details

Datum:
Dez 13
Zeit:
19:00-21:00

Veranstalter

Bahnhof Langendreer
Informationsbüro Nicaragua e.V.

Veranstaltungsort

Bahnhof Langendreer
Bochum, + Google Karte