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Tagung digital_real

Okt 11-Okt 12

digital_real. Eine Tagung zur Digitalisierung und ihren materiellen Grundlagen in Deutschland und Zentralamerika

Die Politik muss sich den digi­talen Heraus­for­de­rungen stellen und die Indus­trie will die Produk­tion digi­ta­li­sieren – doch was verbirgt sich hinter dem Begriff der Digi­ta­li­sie­rung eigent­lich und wie defi­nieren wir ihn als Zivil­ge­sell­schaft? Die Tagung wählt einen am Alltag orien­tieren Zugang um die digi­tale Trans­for­ma­tion greifbar zu machen. Wir möchten disku­tieren, ob diese bestehende globale Ungleich­heiten verschärft oder ob sie mit einer kriti­schen Perspek­tive auf globale Zusam­men­hänge eine Chance darstellt. Wie muss die digi­tale Trans­for­ma­tion gestaltet werden, damit sie eine globale gerechte Vernet­zung ermög­licht? Das Infor­ma­ti­ons­büro Nica­ragua lädt Aktive aus der Netz­po­litik, dem entwick­lungs­po­li­ti­schen Kontext und der Klima­ge­rech­tig­keits­be­we­gung ein, gemeinsam zu über­legen, wie sie Digi­ta­li­sie­rung für ihre poli­ti­sche Bildungs-, Infor­ma­tions- oder Kampa­gnen­ar­beit defi­nieren und welche Hand­lungs­per­spek­tiven daraus entstehen.

Die Tagung schafft einen Raum zur Vernet­zung und zum vonein­ander lernen: Welche Rolle Infor­ma­tions- und Kommu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gien im Alltag spielen, wird am ersten Tag gefragt.  Am zweiten Tag steht im Fokus: Was sind die mate­ri­ellen Grund­lagen der Digi­ta­li­sie­rung? Welche sozialen und ökolo­gi­schen Folgen kann der Rohstoff­be­darf für digi­tale Tech­no­lo­gien hervor­rufen? Wie orga­ni­sieren sich von Bergbau betrof­fene Menschen? Vilma Pérez von der Stra­te­gi­schen Gruppe gegen Bergbau Mata­g­alpa teilt an beiden Tagen ihre Perspek­tive und Erfah­rung aus Nica­ragua. Die Refe­rentin berichtet, wie sich Digi­ta­li­sie­rung dort gestaltet und wie sich die Menschen aus Rancho Grande erfolg­reich gegen ein Berg­bau­pro­jekt orga­ni­sierten. Diese Perspek­tive soll mit Erfah­rungen aus der Region in Dialog treten, weshalb wir den Blick auch nach Deutsch­land richten. Der Konflikt um die Kohle­ver­stro­mung spitzt sich dieses Jahr zu - Für die Zukunft ist es auch rele­vant, wie sich der Strom­ver­brauch der Digi­ta­li­sie­rung gestaltet. Weitere Referent*innen aus unter­schied­li­chen Kontexten, wie Marie Koch­siek von Heart of Code (weitere ange­fragt, z.B. „Handy Aktion NRW“, Netzpolitik.org), geben fach­liche Inputs, die parti­zi­pa­tive Arbeits­phasen anregen.

Über das detail­lierte Programm infor­mieren wir euch in Kürze auf unserer Website.

Wo? Utopi­astadt in Wuppertal (Nord­bahn­trasse 13,6 km/ Mirker Str. 48, 42105 Wuppertal); im „Warte­saal 3“ des Bahnhof Mirke. Die Räum­lich­keiten sind nicht barrie­re­frei.

Wann? Donnerstag, 11.10.2018 (11-18h) und Freitag, 12.10.2018 (9:30-16h)

Anmel­dung: Die Tagung dient dem Austausch und beinhaltet parti­zi­pa­tive Work­shop-Phasen. Deshalb ist die Teilnehmer*innenzahl auf 30 Personen begrenzt. Wir bitten um eine verbind­liche Anmel­dung bei Evelyn Linde. Der Teilnehmer*innenbeitrag beläuft sich nach Selbst­ein­schät­zung auf 20 bis 40 Euro.

Weiteres: An beiden Tagen bieten wir ein Mittag­essen an. Es gibt eine Über­set­zung zwischen Spanisch und Deutsch. Teilnehmer*innen, die nicht in Wuppertal oder den umlie­genden Städten wohnen, unter­stützen wir bei Bedarf gerne bei der Suche nach einer Über­nach­tungs­mög­lich­keit.

Veran­staltet vom Infor­ma­ti­ons­büro Nicargua

Unter­stützt durch die Rosa Luxem­burg Stif­tung und die Rosa Luxem­burg Stif­tung NRW

 

Details

Beginn:
Okt 11
Ende:
Okt 12

Veranstalter

Informationsbüro Nicaragua e.V.
Telefon:
0202-300030
E-Mail:
info@informationsbuero-nicaragua.org
Website:
http://www.infobuero-nicaragua.org/

Veranstaltungsort

Utopiastadt