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Gewalt von oben - Alternativen von unten – wie geht’s es weiter in Nicaragua?

Riesige Wald­brände im Regen­wald des Natur­re­ser­vats Indio Maíz waren Auslöser für ökolo­gi­sche und soziale Proteste, gewalt­same Ausein­an­der­set­zungen und staat­liche Repres­sionen, die sich seit April über ganz Nica­ragua verbreitet hatten. Die Regie­rung ermu­tigte immer mehr Siedler von der Pazi­fik­seite, das Land indi­gener Völker inmitten der geschützten Natur­re­ser­vate in Besitz zu nehmen. Read More

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20 Jahre Informationsbüro Nicaragua - 20 Jahre Solidaritätsbewegung

Als ich 1978 in Bonn an meiner ersten Demo gegen die Somoza-Diktatur und für den Abbruch aller diplo­ma­ti­schen Bezie­hungen teil­nahm, hätte ich jeden für verrückt erklärt, der mir gesagt hätte, daß mich dieses Land noch 20 Jahre später beschäf­tigen würde. In der Tat ist die Nica­ragua-Soli­da­rität die längste und dauer­haf­teste Soli­da­ri­täts­be­we­gung in der Geschichte der Repu­blik, eine, die sich, sogar nachdem die Befrei­ungs­be­we­gung die Macht erlangte, verbrei­terte, während andere Soli­da­ri­täts­be­we­gungen zusam­men­bra­chen. Eine Soli­da­ri­täts­be­we­gung, die selbst eine Wahl­nie­der­lage über­lebte. Dieser Tage voll­enden sowohl die Soli­da­ri­täts­be­we­gung als auch das Infor­ma­ti­ons­büro Nica­ragua e.V. ihre 20jährige Exis­tenz. Dies gibt Anlaß, den Bewe­gungs­prozeß zu reka­pi­tu­lieren.