Auch wir haben Ortega mit erschaffen: Gedanken zum 40. Jahrestag der Sandinistischen Revolution und zur Debatte um Solidarität

Mit dem 19. Juli jährt sich der groß­ar­tige Triumph zum 40. Mal: Ein ganzes Volk stürzte, unter­stützt von einer­Gueril labe­we­gung (oder war es umge­kehrt?), mithilfe von Demons­tra­tionen, Gene­ral­streiks, Blockaden, Barri­ka­denbau und bewaff­netem Kampf die 42 Jahre andau­ernde Fami­li­en­dy­nastie der Somozas und versuchte ein anderes Land aufzu­bauen.

Um ein paar Gedan­ken­splitter zur Debatte darüber beizu­tragen, wollen wir in dem Beitrag vier Aspekte anspre­chen:
1. Das sandi­nis­ti­sche Projekt und die FSLN 
2. Bildung und Indok­tri­nie­rung
3. Selbst­er­mäch­ti­gung und poli­ti­sche Frei­heiten
4. Die Ortega-Regie­rung als Produkt neoko­lo­nialer Struk­turen

Diskus­si­ons­bei­trag von Barbara Lucas und Klaus Hess, Info­büro Nica­ragua, in der ila 427 (Juli/August 2019) hier