Besuch von einem Aktivisten des LGBTQ-Netzwerks

Kürz­lich erhielten wir im Info­büro Besuch von einem Akti­visten des LGBTQ-Netz­werkes in Nica­ragua. Das Netz­werk exis­tiert schon seit 1994 und ist Bestand­teil des Red de Desa­rollo Sostenible sowie aktuell auch der Unidad Azul y Blanco und darin der Arti­cu­la­cion de Movi­mi­entos Sociales. Im Inter­view wurde die Verbin­dung zwischen der aktu­ellen poli­ti­schen Krise Nica­ra­guas und den Auswir­kungen auf LGBTIQ heraus­ge­ar­beitet. Hierzu auch ein Vortrags­do­ku­ment.

Wie stark diese Gruppe auch aktuell Aggres­sionen ausge­setzt ist. belegt das Doku­ment: „Afec­t­a­ciones a personas LGBTQ en el marco de la crisis socio-polí­tica de Nica­ragua, 18 de Abril 2018 – 31 de enero 2019hier

Das Netz­werk arbeitet aktiv daran unter den Stich­worten Erzie­hung, Diver­sität und Führung die gesell­schaft­lich exis­tie­renden Barrieren der Exklu­sion zu besei­tigen, dazu hier auch ein zwölf­mi­nü­tiger Video.

Als Hinter­grund auch den Beitrag über LGBTI* zum UPR-Schat­ten­be­richt, der bei der UNO in Genf einge­reicht wurde. Die Univer­selle Peri­odi­sche Über­prü­fung («Universal Periodic Review» UPR) des UNO-Menschen­rechts­rats ist ein wich­tiger Mecha­nismus des UNO-Menschen­rechts­rats. 

Wir spra­chen auch über die Möglich­keit in Deutsch­land zu diesem Thema eine kleine Ausstel­lung zusammen mit dem Lesben- und Schwu­len­ver­band LSVD vorzu­be­reiten. Bei Inter­esse an einer Mitar­beit bitte bei uns melden!