„Die Revolution ist ein Buch und ein freier Mensch“ – Plakatausstellung in Wuppertal

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl politischer Plakate des befreiten Nicaraguas der 198oer Jahre. Diese befassen sich mit den Themen Kinder, Verteidigung, Gesundheit, Alphabetisierung, Kultur, Kirche, Landreform, Massenorganisationen und Internationale Solidarität. Sie sind eine Fundgrube der Erinnerungen und lassen aufleben, welchen Aufgaben die Revolution damals ihren Enthusiasmus widmete.

Ausstellungsorte und -Termine in Wuppertal:

5.April bis 2.Mai 2014 in der CityKirche Elberfeld
4.Mai bis 3.Juli 2014 im Café ADA  (Wiesenstraße 6)

Begleitet wird die Ausstellung von einer
Veranstaltungsreihe:

Samstag, 5.4., 12.00 Uhr, CityKirche Elberfeld:
Vernissage mit historischen Texten aus der Revolution, gelesen von Olaf Reitz
Donnerstag, 10.4., 19.30Uhr, CityKirche Elberfeld:
Die Kirche in der Revolution

Die nicaraguanische Revolution wurde häufig dafür gerühmt, dass es in ihr eine enge Verbindung von Christentum und Sandinismus gab. Aus der historischen Distanz wollen wir diese Verbindung auf ihre Tragfähigkeit und Reichweite abklopfen. Und wir fragen, was aus diesem christlichen Aufbruch geworden,
was heute davon noch spürbar ist.

Referenten:
Eberhard Löschcke, Pfarrer im Gemeindedienst für Mission und Ökumene der Ev. Kirche im Rheinland,
und Jörg Wieder, Pfarrer in Wichlinghausen-Nächstebreck und Vorsitzender des Arbeitskreis CEPAD, der im Kirchenkreis Wuppertal die Partnerschaft mit dem Kirchenrat in Matagalpa pflegt.
Moderation: Kaus Heß (Informationsbüro Nicaragua)
Sonntag, 4.5., 19.00 Uhr, CaféADA (Eröffnungsveranstaltung):
Wir waren begeistert von der nicaraguanischen Revolution, wir wollten lernen und unterstützen!

Vor 30 Jahren ging die erste Arbeitsbrigade nach Nicaragua; mit ihr auch acht Wuppertaler.
Zusammen mit mehreren Hundert Internationalisten aus aller Welt stellte sie ein lebendes Schutzschild gegen die Interventionsdrohung der USA dar und half zugleich die bedrohte Kaffee-Ernte heimbringen. Sie war der Ausgangspunkt einer mehrjährigen Arbeitsbrigadenkampagne der deutschen Solidaritätsbewegung.

Film und Diskussion mit Reiner Schmidt und Knuth Lange, ehemalige Wuppertaler Brigadisten.
Donnerstag, 5.6., 19.30 Uhr, CaféADA:
Nicaragua Solidarität revisited.
Perspektiven auf die Solidaritätsbewegung der
1980er

Christian Helm (Historiker, Hannover) zeigt auf, weshalb die Forschung zu Solidaritätsbewegungen gerade Hochkonjunktur hat, stellt Thesen zu «Scheitern bzw. Erfolg» der Solidaritätsbewegung
vor und geht anschließend auf die Wahrnehmung der Brigaden und der Solidaritätsarbeit in der Erinnerung der Nicaraguaner von heute ein, die er im Rahmen seines Forschungsaufenthaltes in Nicaragua gewinnen konnte.
Samstag, 14.6., 11.00 Uhr, CaféADA:
Die Revolution ist großartig. Der Rest ist QuarkXPress.
Plakatworkshop mit Philipp Wix (imaging-dissent.net, Berlin)

Plakate hängen im öffentlichen Raum, nicht im einem luftleeren. Was bedeutet es, in diesem
öffentlichen Raum mittels Bildern zu sprechen und was gilt es dabei zu beachten? Voraussetzungen sind einzig Interesse an, und Lust auf Fragen rund um das Thema Plakatgestaltung.

Anmeldung erforderlich unter info@informationsbuero-nicaragua.org
Freitag, 27.6., 19.00 Uhr, CaféADA (Finissage, Podiumsdiskussion):
Solidarität in Wuppertal heute: zwischen Migration, Quartierspolitik und Döppersberg21
mit VertreterInnen sozialer Organisationen. Lateinamerikanische Musikeinlagen.
Donnerstag, 3.7., 19.30Uhr, CaféADA:
Die Frauen und die Revolution
Gegenseitige Lernerfahrungen aus Nicaragua und Deutschland und die internationale Bedeutung von überparteilichen, demokratischen Frauenorganisationen.
Veranstaltung mit Courage e.V.

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