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NICARAGUA IN DER KRISE! Gewalt, Umweltzerstörung – Impuls und Gespräch mit Elba Rivera

Jan 15, 19:30-22:00

Riesige Waldbrände im Naturschutzgebiet Indio Maiz waren einer der Auslöser für Proteste in Nicaragua, die sich über das ganze Land ausgebreitet
haben. Die Bevölkerung fordert mehr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
Großflächige Abholzungen in verschiedenen Landesteilen trockneten die Flüsse aus und ließen viel Land veröden und vertrocknen.
Elba Rivera hat in über 20 Jahren nachhaltige und langfristige Projekte im tropischen Feuchtregenwald aufgebaut. Als Pionierin des ökologischen
Landbaus in der Region stellte sie ihre Finca als erste Bio-Farm Nicaraguas um und war Mitbegründerin des nationalen Bio-Dachverbandes. Sie
gründete ein Ausbildungszentrum für biologische Landwirtschaft. So konnte sie zusammen mit lokalen Unterstützern hunderten Campesinos
nachhaltige Methoden des ökologischen Landbaus für die Klimazonen des Feuchten Regenwaldes vermitteln und sie auch bei der Vermarktung
ihrer Produkte unterstützen.
Elba Rivera studierte u.a. Pädagogik und Politik und hat die erste Montessorischule Nicaraguas aufgebaut, in der Kinder von Bauernfamilien zu
Übernahme von Verantwortung und interdisziplinärem Lernen und Arbeiten anregt werden. Im Dezember 2018 vertrat sie auf der Weltklimakonferenz
in Kattowitz (Polen) die nicaraguanischen Umweltorganisationen. Auf ihrer anschließenden Rundreise in Deutschland bezieht sie Stellung
zum Klimawandel und zu den Umweltproblemen in Nicaragua.

Veranstalter

katholisches Bildungswerk Wuppertal
Informationsbüro Nicaragua e.V.

Veranstaltungsort

Katholisches Stadthaus
Laurentiusstrasse 7
42103 Wuppertal, Deutschland
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Website:
katholisches bildungswerk