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Mercosur - Freihandel als Klimakiller und Verstärker von Menschenrechtsverletzungen

Nov 11, 19:00-21:00

Agrar­po­li­ti­sche Auswir­kungen des Mercosur und die entwick­lungs­po­li­ti­schen Folgen für die ärmsten Länder
Das Wupper­taler Akti­ons­bündnis gegen TTIP und andere Frei­han­dels­fallen lädt ein zu einem Vortrag und anschlie­ßender Diskus­sion mit Fran­cisco Mari, Refe­rent für Welt­ernäh­rung, Agrar­handel und Meeres­po­litik bei Brot für die Welt

Das geplante Mercosur Abkommen ist das bisher umfang­reichste ausge­han­delte Handels­ab­kommen der EU. Zu dem südame­ri­ka­ni­schen Staa­ten­bund gehören Brasi­lien, Argen­ti­nien, Para­guay und Urugay. Wie alle anderen soge­nannten „Frei­han­dels­ab­kommen“ birgt es erheb­liche ökolo­gi­sche und soziale Risiken. Durch die Abhol­zung und die Brand­ro­dungen des amazo­ni­schen Regen­waldes verstärkt es drama­tisch die Klima­ka­ta­strophe. Zudem werden die bereits vorhan­denen Land­kon­flikte in den südame­ri­ka­ni­schen Ländern verstärkt. Menschen­rechts­ver­let­zungen kann nicht entge­gen­ge­treten werden, da nötige Mecha­nismen fehlen. Durch die Verpflich­tung zur Senkung von Export­steuern riskieren die Mercosur Staaten erheb­liche Verluste ihrer Einnahmen, wodurch sich die Lebens­be­din­gungen der Bevöl­ke­rung verschlech­tern. Über die zerstö­re­ri­schen Auswir­kungen dieser aggres­siven Handels­po­litik wird Fran­cisco Mari berichten.

Details

Datum:
Nov 11
Zeit:
19:00-21:00

Veranstaltungsort

Kontakthof
Genügsamkeitstr. 11 · 42105 Wuppertal
Wuppertal, 42105,
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