Neuer deutscher Botschafter in Nicaragua - Stabwechsel geriet zur politischen Peinlichkeit

Die bishe­rige deut­sche Botschaf­terin Ute König bot eine höchst pein­liche Abschieds­rede. Wenige Tage vorher hatte sie sogar die Verlei­hung des Ordens „José de Marco­leta en el Grado de Gran Cruz“ durch das nica­ra­gua­ni­sche Regime akzep­tiert und sich dafür auch noch artig beim Präsi­den­ten­paar Ortega-Murillo bedankt. Einen entspre­chenden Abschied von der demo­kra­ti­schen Bewe­gung gab es nicht. Damit stellte sich die Botschaf­terin öffent­lich und deut­lich sichtbar auf die Seite der Diktatur.
Auf der Home­page der deut­schen Botschaft verbreitet der neue Botschafter Chris­toph Bund­scherer eine Message, in der er sich auf die Nica­ragua-Soli­da­rität und auf die Städ­te­part­ner­schaften beruft, die in den 1980er Jahren entstanden sind. Wir protes­tieren und schließen uns Matthias Schindler an, der sagt: „Nicht in meinem Namen!“:

Schindler, 2019_08_22, Nicht in meinem Namen (DE)[198603]