Cambios de Perspectivas

Veranstaltungsangebote für entwicklungspolitische Gruppen

Im Rahmen unseres aktuellen Bildungsprojektes bieten wir neue Veranstaltungsangebote für entwicklungspolitische Gruppen, Mittelamerika-Komitees, Eine Welt Läden oder Städtepartnerschaftsvereine an.

Ihr könnt zwischen drei interaktiven Veranstaltungsformaten auswählen, die unterschiedliche Themen behandeln:

 

  • Klimagerechtigkeit statt Klimawandel: Die Auswirkungen des Klimawandels haben in vielen Regionen der Welt bereits heute verheerende Folgen. Länder des Globalen Südens sind stark betroffen. Sie haben aber oft weniger Möglichkeiten als Staaten des Globalen Norden um sich gegen die Folgen klimatischer Veränderungen abzusichern. Die Industrienationen im Globalen Norden tragen dafür eine historische Schuld und sind auch heute immer noch die Hauptverursacher. Unser Konsum- und Produktionsmodell,
    das auf ständigem Wachstum aufbaut, treibt die
    Emissionen immer weiter in die Höhe.
    Im Workshop beleuchten wir anhand des Beispiels Nicaraguas das Konzept der Klimagerechtigkeit: Welche Handlungsmöglichkeiten sehen wir? Was können wir aus einer machtkritischen Perspektive in die Debatten um Klimawandel einbringen?

 

  • Rassismuskritische Selbstreflexion: Die neueste Publikation, in der über das Engagement für eine gerechte Welt berichtet wird, ist veröffentlicht; Die Bilder auf der Internetseite veranschaulichen die Arbeit der eigenen Organisation – Lasst uns einen Blick darauf werfen! Wir laden entwicklungspolitische Gruppen zu einer Reflexion ein: Wie äußert Rassismus sich in Sprache und Bildern? Welche rassistischen Stereotype ziehen sich durch die entwicklungspolitische Arbeit? Diesen Fragen möchten wir in der Veranstaltung nachgehen.

 

  • Ressourcen neu denken: Viele sehen die Erde als ein Lager voller Ressourcen, die zur „Entwicklung“ der Menschheit dienen. Der Zugriff auf die Rohstoffe löst allerdings weltweit soziale und ökologische Konflikte aus, zerstört Kulturen und vertieft soziale Ungleichheiten. Deshalb müssen wir uns im Globalen Norden die Frage stellen, wie wir unsere Sicht auf die Erde ändern müssen um die aktuellen sozialen und ökologischen Krisen zu beenden.
    In der Veranstaltung setzen wir uns am Beispiel des Zuckeranbaus in Nicaragua mit dem Rohstoffhunger deutscher Konzerne und unseres Konsums auseinander. Die Perspektiven von Nicaragua-ner*innen, die vom Zuckerrohranbau betroffen sind, stehen im Fokus. In der Reflexion stellen wir mit euch das Verhältnis vom Menschen zur Natur in Frage. Dabei können wir von alternativen Veständnissen der Erde lernen: Welche Konflikte gibt es bei uns und wie kann eine alternative Perspektive auf „Rohstoffe“ aussehen ?

 

Gerne besuchen wir eure Gruppe und führen eine Veranstaltung durch. Die Veranstaltungen dauern 2-3 Stunden und sind kostenlos.

Mehr Informationen findet ihr hier im Flyer.