Städtefreundschaftsverein Frankfurt/Granada feiert seinen 30. Geburtstag

Der Städtefreundschaftsverein Frankfurt/Granada feiert seinen 30. Geburtstag. OB Peter Feldmann (SPD) lud am 27. September in den Römer ein, gekommen war auch Julia de la Cruz Mena Rivera, die Bürgermeisterin von Granada (Veranstaltungsbericht aus der Frankfurter Neuen Presse). Der OB dankte dem Verein für seinen jahrzehntelangen Einsatz, freute sich über die unkomplizierte Umsetzung der vielen entwicklungsförderlichen Projekte und kündigte eine Bürgereise für das nächste Jahr an.

In ihrer Rede lobte die Bürgermeisterin die Rolle des comandante Daniel Ortega im Kampf für Frieden und soziale Gerechtigkeit sowie das mutige nicaraguanische Volk in seiner Abwehr gegen putschistische Elemente. 

Julia Mena Rivera (Bürgermeisterin Granada) und Peter Feldmann (OB Frankfurt) im Amtszimmer im Römer. (Foto Holger Menzel)

Foto: v.R. Peter Feldmann, Julia Mena Rivera, Reinhold Dallenförfer, Impressionen aus dem Kaisersaal, Römer (Foto Holger Menzel)

Reinhold Dallendörfer betonte den politischen Charakter der Städtefreundschaft bereits seit der Entstehung als Signal gegen die Diktatur, gegen US-Sabotage und Contraüberfälle und für den Aufbau einer freien, unabhängigen und demokratischen Gesellschaft. Nach einer Bewertung der 30jährigen Projekt- und Zusammenarbeit ging er auf die aktuelle Situation ein, verurteilte die massiven Menschenrechtsverletzungen und forderte die Wiederherstellung demokratischer Freiheiten, gemäß dem obersten Ziel des Partnerschaftsvertrags: „die Bevölkerung von Granada aktiv in ihrem Streben nach Freiheit und Demokratie zu unterstützen…“ (die Rede im Wortlaut)

Im kleinen Kreis leugnete die BM die Tatsache von Toten als Lügen aus den sozialen Medien und einer kleinen von den USA gesteuerten Minderheit! Obwohl nur beweiskräftige Quellen der Vereinten Nationen und verschiedene vollständig dokumentierte Menschenrechtsverletzungen angeführt wurden.

Wenige Stunden nach der Veranstaltung waren auf der Facebookseite der Alcaldia Granadas Fotos und ein Bericht zu sehen, der alles in schönstem Licht guter internationaler Beziehungen darstellt. So wird man leicht vereinnahmt! Gespannt darf man sein wie die Reise im nächsten Jahr verlaufen und in den Medien dargestellt wird….