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Land - Leute - Lucha: Kämfe um Land und Selbstbestimmung in Zentralamerika

Hier könnt Ihr die fertig­ge­stellte Doku­men­ta­tion der Tagung des Runden Tisch Zentral­ame­rika bekommen, die im Früh­jahr 2019 in Bad Boll statt­ge­funden hat: „Land - Leute - Lucha: Kämfe um Land und Selbst­be­stim­mung in Zentral­ame­rika“ Tagungs­be­richt land lucha

ALBA-Kompakt: „Donald Trump, Lateinamerika, die EU und der Freihandel“

Mit dem Amts­an­tritt des neuen US-Präsi­­denten werden überall in der Welt neue Ängste ausge­löst: um Klima­schutz, Frieden, soziale Gerech­tig­keit, Demo­kratie oder Bürger­rechte. Seine Wirt­schafts­po­litik ist protek­tio­nis­tisch und isola­tio­nis­tisch, Import­pro­dukte aus Mexiko oder Deutsch­land will er mit Straf­zöllen belegen. In ihren Verhand­lungen um Frei­han­­dels- und Inves­ti­ti­ons­schutz­ver­träge wie CETA und TISA macht Read More

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Freihandel alternativlos? Erfahrungen mit Investitionsschutzabkommen und Handelsverträgen - am Beispiel Mittelamerika

Während die Euro­päi­sche Union mit CETA, TiSA und TTIP neue Frei­han­dels­ver­träge durch­setzen will, bleibt weit­ge­hend unbe­achtet, dass solche Handels- und Inves­ti­ti­ons­schutz­ver­träge mit anderen Regionen der Welt, z.B. Mittel­ame­rika, schon lange abge­schlossen wurden und bereits (nega­tive) Folgen haben. Was sind die Grund­züge der EU-Frei­han­­del­s­­po­­litik? Welche Auswir­kungen haben die Frei­han­dels­ver­träge der USA Read More

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Der Segen des Freihandels – Einschätzungen aus Nicaragua

Am 17.10.2012 rati­fi­zierte die Natio­nal­ver­samm­lung Nica­ra­guas einstimmig das “Asso­zi­ie­rungs­ab­kommen zwischen Zentral­ame­rika und der Euro­päi­schen Union“ (AdA). Zu diesem Anlass erklärte der sandi­nis­ti­sche Abge­ord­nete Walmaro Gutiérrez, Vorsit­zender der Wirt­schafts­kom­mis­sion, der Presse stolz: „Mit dem Inkraft­treten des Abkom­mens werden neue Zugangs­mög­lich­keiten und bessere Preise für unsere Produkte unsere natio­nalen Exporte voran­bringen und das Angebot diver­si­fi­zieren.“ Nica­ragua ist also das erste Land, das dieses Frei­han­dels­ab­kommen rati­fi­zierte, wovon sich die poli­tisch-wirt­schaft­liche Elite einen weiter wach­senden Zugang zum euro­päi­schen Markt mit 500 Millionen Konsu­menten auf hohem Konsum­ni­veau verspricht, der für die 10 wich­tigsten Export­pro­dukte Nica­ra­guas bereits jetzt 236,1 Mio. US$ ausmacht. Die weitere Rati­fi­zie­rung des Asso­zi­ie­rungs­ab­kom­mens im Euro­päi­schen Parla­ment ist für den 13.12.2012 und in den Länder­par­la­menten für 2013 ange­setzt. Um denje­nigen Gehör zu verschaffen, die bei den Verhand­lungen und in solchen Pres­se­er­klä­rungen nicht zu Worte kommen, haben wir dazu unsere Part­ner­or­ga­ni­sa­tionen in Nica­ragua befragt. Geant­wortet haben ADIC (Asocia­ción para el Desar­rollo Inte­gral Comu­ni­tario, Verei­ni­gung für inte­grale Kommu­nal­ent­wick­lung) und MCN (Movi­mi­ento Comunal Nica­ra­güense, Kommu­nale Bewe­gung) aus Mata­g­alpa und La Cucul­meca (Verein für Bildung und Kommu­ni­ka­tion) aus Jino­tega. Die wesent­li­chen Aussagen der drei Orga­ni­sa­tionen haben wir im Artikel neben­ein­an­der­ge­stellt.