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Auch wir haben Ortega mit erschaffen: Gedanken zum 40. Jahrestag der Sandinistischen Revolution und zur Debatte um Solidarität

Mit dem 19. Juli jährt sich der groß­ar­tige Triumph zum 40. Mal: Ein ganzes Volk stürzte, unter­stützt von einer­Gueril labe­we­gung (oder war es umge­kehrt?), mithilfe von Demons­tra­tionen, Gene­ral­streiks, Blockaden, Barri­ka­denbau und bewaff­netem Kampf die 42 Jahre andau­ernde Fami­li­en­dy­nastie der Somozas und versuchte ein anderes Land aufzu­bauen. Um ein paar Gedan­ken­splitter Read More

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Genug der leeren Worte: Unterstützung für die Verfolgten aus Nicaragua

Mit genau dieser Über­schrift berich­teten wir über die Reso­lu­tion der etwa 200 Teilnehmer*innen der Konfe­renz „Nica­ragua und die Zukunft linker Politik. Utopie und Verfall eman­zi­pa­to­ri­scher Gesell­schafts­ent­würfe“ an die Bundes­re­gie­rung, sich ein Beispiel an den Abge­ord­neten des Euro­pa­par­la­ments und anderen Regie­rungen zu nehmen und die Menschen­rechts­ver­bre­chen des Regimes in Nica­ragua endlich Read More

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Besuch von einem Aktivisten des LGBTQ-Netzwerks

Kürz­lich erhielten wir im Info­büro Besuch von einem Akti­visten des LGBTQ-Netz­­werkes in Nica­ragua. Das Netz­werk exis­tiert schon seit 1994 und ist Bestand­teil des Red de Desa­rollo Sostenible sowie aktuell auch der Unidad Azul y Blanco und darin der Arti­cu­la­cion de Movi­mi­entos Sociales. Im Inter­view wurde die Verbin­dung zwischen der aktu­ellen poli­ti­schen Read More

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Gewalt von oben - Alternativen von unten – wie geht’s es weiter in Nicaragua?

Riesige Wald­brände im Regen­wald des Natur­re­ser­vats Indio Maíz waren Auslöser für ökolo­gi­sche und soziale Proteste, gewalt­same Ausein­an­der­set­zungen und staat­liche Repres­sionen, die sich seit April über ganz Nica­ragua verbreitet hatten. Die Regie­rung ermu­tigte immer mehr Siedler von der Pazi­fik­seite, das Land indi­gener Völker inmitten der geschützten Natur­re­ser­vate in Besitz zu nehmen. Read More

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20 Jahre Informationsbüro Nicaragua - 20 Jahre Solidaritätsbewegung

Als ich 1978 in Bonn an meiner ersten Demo gegen die Somoza-Diktatur und für den Abbruch aller diplo­ma­ti­schen Bezie­hungen teil­nahm, hätte ich jeden für verrückt erklärt, der mir gesagt hätte, daß mich dieses Land noch 20 Jahre später beschäf­tigen würde. In der Tat ist die Nica­ragua-Soli­da­rität die längste und dauer­haf­teste Soli­da­ri­täts­be­we­gung in der Geschichte der Repu­blik, eine, die sich, sogar nachdem die Befrei­ungs­be­we­gung die Macht erlangte, verbrei­terte, während andere Soli­da­ri­täts­be­we­gungen zusam­men­bra­chen. Eine Soli­da­ri­täts­be­we­gung, die selbst eine Wahl­nie­der­lage über­lebte. Dieser Tage voll­enden sowohl die Soli­da­ri­täts­be­we­gung als auch das Infor­ma­ti­ons­büro Nica­ragua e.V. ihre 20jährige Exis­tenz. Dies gibt Anlaß, den Bewe­gungs­prozeß zu reka­pi­tu­lieren.