Vierzig Jahre danach: Moises Hassan

Vierzig Jahre nach dem Sturz des Dikta­tors Anastasio Somoza Debayle ist es offen­sicht­lich, dass Nica­ragua von einer neuen Diktatur beherrscht wird, die noch korrupter, unfä­higer und respekt­loser gegen­über der Würde und den Rechten der Nicaraguaner*innen ist als die, die am 19. Juli 1979 mit so viel Blut und Opfern gestürzt wurde. Eine Diktatur, die fast sofort zu wachsen begann, obwohl das Glück und die Ekstase, die die über­wie­gende Mehr­heit der Bürger*innen lange Zeit ergriffen hatten, verhin­derten, dass dies mit ausrei­chender Klar­heit wahr­ge­nommen wurde. Doch es gab frühe Anzei­chen.…., meint Moises Hassan in seinem am 18. Juli 2019 erschie­nenen Text.

Der Autor war Mitglied der Regie­rungs­junta des Natio­nalen Wieder­auf­baus, die nach dem Sieg der Sandi­nis­ti­schen Revo­lu­tion 1979 gegründet wurde. Derzeit ist er Präsi­dent der Partei Acción Ciuda­dana (PAC).
Aus dem Spani­schen: Manfred Liebel und Matthias Schindler. Ergän­zungen in eckigen Klam­mern von den Über­set­zern.
Origi­nal­quelle: https://www.despacho505.com/a-cuarenta-anos-de-distancia/