Zur Situation der nicaraguanischen Flüchtlinge in Costa Rica

Pablo, ein Genosse von uns, war im Früh­jahr 2019 für längere Zeit bei den nica­ra­gua­ni­schen Flücht­lingen in Costa Rica und beschreibt, unter welchen Umständen sie leben:

die offi­zi­ellen zahlen zu den aus nica­ragua stam­menden flücht­lingen in costa rica schwanken stark und beein­halten immer (weil offi­ziell) den bei mindes­tens 25% liegenden fehl­faktor der INOFFIZIELL einge­reisten. sowohl die regie­rung costa ricas als auch menschen­rechts- und hilfs­or­ga­ni­sa­tionen spre­chen von mindes­tens 60 bis 80.000 menschen. so ergibt sich ein unge­fährer schnitt von einem nicaflücht­ling auf 60 ticos. die große flücht­lings­welle traf im juli/august vergan­genen jahres ein, als folge der „opera­cion limpieza“, der milia­ri­sierten zerschla­gung des volks­auf­stands gegen die orte­ga/­mu­rillio-regie­rung durch polizei und para­mi­li­tares pünkt­lich zum 39.jahrestag der sandi­nis­ti­schen macht­über­nahme am 19.07. weiter…